Chiang Mai

Chiang Mai (25.-27.3.)

2016-03-25 17.34.41-1Unser Flug nach Chiang Mai geht bereits am Vormittag und wir nehmen die Bahn und den Bus zum Flughafen DMK, von dem wir mit der uns inzwischen recht bekannten Fluglinie Thai Lionair nach Chiang Mai fliegen. Der Flug dauert nur ca. 1,5 Stunden und so sind wir bereits um 11 in Chiang Mai und können den kompletten Tag dort geniessen.

Wir checken in unser Hostel ein und mieten uns sofort vor Ort einen Roller, um die Gegend erkunden zu können. Das Restaurant neben dem Hostel wird zu unserem Stamm-Restaurant für Frühstück und Mittagessen, da das Essen hier sehr lecker zubereitet ist und die Location auch schön gestaltet ist.

2016-03-25 13.05.14Am ersten Tag lassen wir es ruhig angehen, gewöhnen uns an die vielen Einbahnstraßen in Chiang Mai und schauen uns den ein oder anderen lokalen Markt an, wo viel Kleidung verkauft wird. Alles an Kleidung ist hier sehr günstig.

Später am Abend fahren wir noch zum Wat Phrathat Doi Suthep, der auf dem Berg liegt und von seiner Terasse aus einen tollen Blick über Chiang Mai bietet. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Chiang Mai und ein königlicher Tempel zweiter Klasse. Dies bedeutet, dass er von Kindern des Königs oder Adeligen, denen ein königlicher Titel verliehen wurde, erbaut wurde. Die kurvigen Straßen den Berg hinauf machen mit dem Roller schon sehr viel Spaß. Unser 100cc Roller hat allerdings an der ein oder anderen Stelle schon gut zu tun uns hinauf zu 2016-03-25 13.32.52hieven.

Wir fahren absichtlich nach Sonnenuntergang, damit wir die Lichter der Stadt vom Berg aus beobachten können. Es ist zwar generell eher diesig aber der Blick auf Chiang Mai ist trotzdem sehr schön. Deutlich spürbar ist auch die kühlere Luft auf dem über 1000m über NN gelegenen Berg.

Am nächsten Tag wollen wir ein wenig Kultur sehen und schauen uns die wichtigsten Tempel in Chiang Mai an. Angefangen mit dem Wat Bubparam, der 1497 erbaut wurde und in seiner Dhamma hall den größten Buddha aus Tiekholz enthält.

2016-03-26 11.59.53Danach geht es zum Wat Chedi Luang Worawihan weiter. Er steht im historischen Zentrum von Chiang Mai und die Erbauung begann im 14. Jhd. Und dauerte bis ins 15. Jhd. an, nachdem er nach 10 Jahren Bauzeit zunächst unvollständig blieb und erst nach dem Tod des Königs von seiner Witwe beendet wurde. Zu dieser Zeit war er 82m hoch und hatte einen Durchmesser von 54m. 1545 stürzten dann bei einem Erdbeben die oberen 30m ein.

Der Wat Chiang Man ist der älteste Tempel in Chiang Mai und wurde im Jahre 1297 erbaut.

2016-03-26 11.54.33-1Alle Tempel in Chiang Mai sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und man spürt die aktive Buddhistische Gemeinschaft in der Stadt und generell in ganz Thailand, da an jeder Ecke kleine Altare aufgebaut sind und man um die Buddha-Statuen gar nicht drum herum kommt. Für mich als Atheist ist das zwar auch irgendwie etwas seltsam aber ich habe großen Respekt vor dem Glauben anderer, besonders wenn dieser Glaube ebenso respektvoll anderen gegenüber ausgeübt wird. Dies scheint mit besonders im Buddhismus der Fall zu sein.

Da es gerade erst Mittag war und wir gerne noch irgendwo schwimmen gehen wollten, fuhren wir mit dem Roller zum „Grand Canyon Chiang Mai“. Dies sind Regenwasser-Seen, die scheinbar in einem alten Abbaugebiet liegen. Die Wassertiefe soll  bei bis zu 40m liegen und man kann direkt von der steilen Klippe 12m in die Tiefe ins Wasser springen. Das haben wir uns auch nicht zwei mal sagen lassen. Zunächst haben wir allerdings die anderen vlcsnap-2016-03-26-20h28m45s004beobachtet, da wir auch hier Geschichten gelesen haben, dass bereits Menschen zu Tode gekommen sind, ähnlich wie beim Canyoning in Dalat. Nachdem wir uns versichert haben, dass es sicher ist zu springen ging es dann auch für uns ab von der Klippe ins Wasser. Die ca. 12m fühlten sich irgendwie beim Fallen deutlich mehr an aber wir mussten das Ganze noch 3 mal wiederholen, weil es so viel Spaß gemacht hat.

Nachdem wir genug im Wasser geplantscht haben ging es noch ein mal mit dem Roller zu einem Markt, über den wir bereits am letzten Abend bereits geschlendert 2016-03-26 18.51.27sind. Dort gab es für nur 200 THB ein Seafood-Buffet mit einem kleinen Grill auf dem Tisch mit dem man den Fisch und das Fleisch dann braten konnte. Es waren fast keine Touristen auf diesem Markt unterwegs und kaum einer sprach englisch, daher war es ein wenig abenteuerlich. Bei vielen Dingen wussten wir nicht so richtig, wann sie wirklich durch waren aber „No Risk no Fun“. Es war in jedem Fall sehr lecker und günstig.

Danach statteten wir dann noch der THC Roof Top bar einen Besuch ab und ich traf Debbie, eine alte Bekannte aus Vietnam, wieder auf einen Drink. Mit schönem Ausblick auf Chiang Mai vom Dach der Bar verabschiedeten wir uns bereits insgeheim, da wir am nächsten Tag für ein paar Tage mit einem etwas besser motorisierten Roller nach Pai in den Bergen nördlich von Chiang Mai fahren wollten.

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